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Buntspecht (Dendrocopos major) -Spechtschmiede, Trommeln und Rufe

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thumb|left|500px|Spechtschmiede















Video von: hesse75 (myVideo.de), Upload am 24. März 2009

Inhalt: Ein Buntspecht-Weibchen wird an einer Spechtschmiede beobachtet. Im Hintergrund hört man das Trommeln und Rufen eines Artgenossen oder einer Artgenossin.

Erläuterung zur Spechtschmiede: Unter Schmiede (engl. anvil, wörtlich Amboss) versteht man in der Vogelkunde eine natürliche oder künstlich adaptierte Stelle in Bäumen oder auch Gemäuern und Felsen, in denen verschiedene Vogelarten hartschalige Nahrungsobjekte wie Nüsse oder Käfer einklemmen, um sie dort bearbeiten und für den Verzehr vorbereiten zu können. Da vornehmlich Spechte diese Methoden entwickeln, spricht man auch von Spechtschmieden.

[...] Die am höchsten entwickelte Form des Schmiedengebrauchs ist die Echte Schmiede. Solche Schmieden anzulegen, wird nur von wenigen Vögeln beherrscht, unter ihnen dem Großen Buntspecht (Dendrocopos major). Sie kommt einem echten Werkzeuggebrauch sehr nahe. Dabei werden natürliche Risse oder Nischen in Bäumen so bearbeitet, dass sie genau für ein bestimmtes Nahrungsobjekt passen. Vor allem im Winter, wenn bestimmte Koniferensamen für den Buntspecht die Hauptnahrung darstellen, werden solche Schmieden angelegt.

Quelle: Seite „Schmiede (Spechte)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. April 2009, 18:57 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schmiede_(Spechte)&oldid=58860738 (Abgerufen: 15. November 2010, 22:34 UTC)


Erläuterung zum Trommeln: Dem Anlocken der Weibchen in der Balzzeit und der Revierabgrenzung dient das „Trommeln“, eine sehr schnelle, bis 2 Sekunden dauernde Folge von 10–15 Schnabelschlägen. Das Trommeln ist bereits im ausgehenden Winter zu hören. Die Männchen beginnen mit dem Trommeln, sobald die von ihnen gezimmerte Höhle bezugsfertig ist, und nutzen dabei alle verfügbaren Resonanzkörper. Typisch sind hohle Baumstämme oder tote Äste. Buntspechte lassen ihre Wirbel jedoch auch an Regenrinnen erklingen. Während einzelne Trommelwirbel, die nur aus 10 bis 20 Einzelschlägen bestehen, das ganze Jahr über erklingen, sind die Trommelwirbel des Männchens während der Balzzeit ab Dezember länger und erklingen häufiger. Auch die Weibchen lassen Trommelwirbel erschallen, wenn sie sich im Revier eines Männchens befinden, und machen damit auf sich aufmerksam. Die Balz enthält auch Drohgesten wie das Aufreißen des Schnabels oder das Aufstellen der Scheitelfedern. Eine weitere Lautäußerung ist ein kurzes hartes „kick“ oder „kix“.

Quelle: Seite „Buntspecht“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. November 2010, 09:28 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Buntspecht&oldid=81489044 (Abgerufen: 15. November 2010, 22:36 UTC)



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