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Rothirsch (Cervus elaphus) - Rudel auf Wiese

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Video von: venga12 (youtube: 55klatsch), Upload am 30. August 2010

Inhalt: Im Wildpark Kaiserslautern halten sich ca. 5-8 junge Rothirsche in einem Gehege auf. Als kleine Gruppe liegen sie zunächst neben einem Holzstoß, anschließend traben sie langsam über die Wiese. Karte

Erläuterung: Rothirsche sind Makrosmaten, weil ihr Geruchssinn eine große Bedeutung für die Tiere hat. In Mitteleuropa sind sie die größten freilebenden Tiere.

Außerhalb der Brunftzeit dominiert das Fressverhalten den Tagesrhythmus der Rothirsche. In Revieren ohne äußere Störungen wechseln sich Äsungszeiten verhältnismäßig gleichmäßig mit Ruheperioden ab, in denen die Tiere dösen und die aufgenommenen Pflanzen wiederkauen. Die erste Äsungsperiode liegt in den frühen Morgenstunden, die letzte etwa um Mitternacht. Mit Äsen verbringen die Rothirsche insgesamt etwa sieben bis zehn Stunden am Tag und mit Wiederkäuen etwa fünf bis sechs Stunden. In Revieren, in denen es häufig durch Störungen durch den Menschen kommt, ist der Rothirsch dagegen überwiegend in der Dämmerung und Nacht auf offenen Äsungsflächen zu finden.

Beim Äsen zerkauen Rothirsche ihre Nahrung zunächst nur sehr oberflächlich. Ruhende Hirsche würgen den im Pansen befindlichen Nahrungsbrei wieder hoch, kauen ihn erneut und schlucken ihn wieder herunter. Dieser Vorgang kann sich mehrfach wiederholen, bis die Nahrung ausreichend zerkleinert ist. Nahrung, die bereits hinreichend zerkleinert ist, gelangt durch eine Schlundrinne zunächst in den Blättermagen, von wo aus der angedaute Nahrungsbrei in den Labmagen gelangt, wo die eigentliche Verdauung stattfindet


Rothirsche sind grundsätzlich soziale Tiere, die sich in Trupps oder Rudeln zusammenschließen. Der Wildbiologe Wilfried Bützler bezeichnet das Zusammensein des Rothirsches mit seinen Artgenossen als das dominierende Element seiner Existenz. Die einzelnen Rudel sind dabei standorttreu. Lediglich starke Beunruhigung führt dazu, dass Rudel ihr Einstandsgebiet verlassen. Die Größe der einzelnen Rudel ist grundsätzlich abhängig vom Lebensraum. In Regionen mit einem hohen Anteil an Freiflächen oder sogar völlig offenen Landschaften sind die Rudel in der Regel größer als in reinen Waldbiotopen. Auch in Europa kommen Rotwildrudel vor, die 200 Tiere umfassen.

Quelle: Seite „Rothirsch“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Oktober 2010, 04:23 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rothirsch&oldid=80485382 (Abgerufen: 22. Oktober 2010, 12:10 UTC)



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