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Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) - Entwicklung der Fangblätter (Zeitraffer)

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Video von: emc201983 (youtube), Upload am 24. Oktober 2008

Originalkommentar: A fast motion (time-lapse) movie that shows the first 90 days in life of my three Mini-Venus flytrap in 60 seconds. to be continued soon (as soon as possible :-)

Auf Deutsch: Zeitrafferaufnahme, die die ersten 90 Tage der Entwicklung meiner drei kleinen Venusfliegenfallen in 60 Sekunden zeigt. Fortsetzung folgt (so bald wie möglich :-))

Inhalt: Das Video zeigt die Entwicklung der Fangblätter der Venusfliegenfalle. Man erkennt, wie diese spezialisierten Blattspreiten am Ende der sich ebenfalls ausbreitenden Blattstiele entwickeln.

Erläuterung: Die Venusfliegenfalle ist eine außergewöhnliche Pflanze, die bei Reizung ihr aufwändig gebautes Fangblatt äußerst schnell zusammenklappen kann, um Insekten (vor allem Fliegen, Ameisen) und Spinnen zu fangen. Der Fangmechanismus ist mit einer Dauer von bis zu 100 Millisekunden[1] eine der schnellsten bekannten Bewegungen im Pflanzenreich. Auslöseborste von Dionaea muscipula: Die Fangblätter bestehen aus einem stark verbreiterten Blattstiel, der bis zu zehn Zentimeter lang sein kann, und der bei Sonneneinstrahlung innenseitig stark rot gefärbten Blattspreite selbst, die fast kreisrund ist und einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern hat. Diese Färbung sowie die von Nektarien auf der Blattspreite ausgeschiedene Flüssigkeit dienen der Anlockung der Beute. Als Knospe ist die noch geschlossene und an ihren Rändern nach innen eingeschlagene Blattspreite noch auf den sehr kurzen Blattstiel geklappt, erst wenn dieser weitgehend ausgewachsen ist, faltet sich die Spreite auf und öffnet sich. Die Ränder der Blattspreite sind mit spitzen Borsten besetzt (den Randborsten) und mit einem UV-Muster gezeichnet, das den Rand in den Augen eines Insekts dunkler erscheinen lässt als das Zentrum der beiden Blatthälften, wo sich je drei oder mehr haarfeine Borsten befinden (die Fühlborsten). Letztere haben unmittelbar über ihrer Basis eine Verjüngung, die als Gelenk fungiert und hinter der im Blattgewebe unmittelbar eine Rezeptorzelle liegt, ebenso an der Basis der Borsten. Das Gelenk begünstigt nicht nur den Reiz der Rezeptorzelle, sondern ermöglicht auch ein „Wegklappen“ der Borste beim Schließen der Falle.

Quelle: Seite „Venusfliegenfalle“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Dezember 2010, 14:46 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Venusfliegenfalle&oldid=82420325 (Abgerufen: 13. Dezember 2010, 14:54 UTC)



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