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Waldkauz (Strix aluco) - Jungtier frisst tote Maus

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Video von: akirom2 (youtube), Upload am 9. Mai 2008

Originalkommentar: April 2007 konnte ich eine Kauzenfamilie mit 2 Jungen im Wienerwald über ein paar Wochen aus nächster Nähe beobachten. Im Hintergrund hört man die Mutter (die die Maus auch abgelegt hat). Am Anfang versucht der kleine Kauz versehentlich einen Jungbaum mitzufressen....

Erläuterung: Die Männchen und ab dem zehnten Lebenstag auch die Weibchen tragen während der Nestlingstage sehr große Futtermengen heran. Diese werden rund um die Nestmulde abgelegt. Insbesondere in den ersten Nestlingstagen, wenn die Jungvögel noch nicht sehr viel fressen, kann die Futtermenge den Bedarf weit übersteigen. Es ist ein Fall bekannt, bei dem vier Jungkäuze in einem mäusereichen Jahr in ihrer Nesthöhle auf einer Schicht von 38 Feldmäusen und einer Kohlmeise saßen.

Die Jungvögel verlassen in einem Alter von 29 bis 35 Tagen die Bruthöhle. Beim Sprung aus der Höhle fallen viele Waldkauzjungen auf den Erdboden. Sie versuchen dann, laufend zu einem Gestrüpp oder einem dickborkigen Baum zu kommen, an dem sie hochklettern können. Als sogenannte Ästlinge werden sie dort von den Elternvögeln versorgt. In einem Alter von etwa 50 Tagen sind sie in der Lage, dem weiblichen Elternvogel bereits 40 bis 50 Meter fliegend zu folgen. Ab etwa 70 Tagen fliegen sie einem Umkreis von 200 Meter um die Nisthöhle umher. Bis etwa zu ihrem 100. Lebenstag werden sie von den Altkäuzen versorgt. Im vierten Lebensmonat nimmt die Entfernung zu, in der sie sich vom Brutort aufhalten. Ihre Wanderbewegungen sind ungerichtet. Die meisten in den ersten Lebensmonaten beringten Waldkäuze werden in einer Entfernung von 20 Kilometer wieder aufgefunden.


Quelle: Seite „Waldkauz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. September 2010, 10:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Waldkauz&oldid=79248916 (Abgerufen: 16. November 2010, 21:56 UTC)



Seite erstellt von Niko80

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