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Wasseramsel (Cinclus cinclus) auf Ansitz

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Video von: fuchsfilm (youtube: fuchsfilm), Upload am 11. Dezember 2010

Inhalt: Eine Wasseramsel nutzt Äste und Baumstämme an einem Bach als Ansitzwarte. Beobachtung am 21. Mai 1994 bei Bonndorf im Schwarzwald.

Erläuterung: Die Brutverbreitung der Wasseramsel ist eng an klare, strömungs- und sauerstoffreiche Fließgewässer gebunden; weite Teile ihres Verbreitungsgebietes teilt sie mit der Gebirgsstelze. In manchen Regionen ist sie ein sehr seltener Brutvogel, kann aber bei günstigen Lebensbedingungen recht hohe Siedlungsdichten erreichen. Die bevorzugten Lebensräume sind Bäche und Flüsse der Forellenregion; meist, aber nicht ausschließlich, sind diese Gewässer breiter als zwei Meter und weisen eine minimale Abflussmenge von etwa einem Kubikmeter pro Sekunde bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 12−20 Zentimeter pro Sekunde auf. Nur vereinzelt dringt sie in die Äschen- und Barbenregion vor. Die Gewässer müssen einen steinigen oder kiesigen Untergrund und zumindest abschnittsweise dicht bebuschte Ufer aufweisen. Kleine Wasserfälle, Felsen oder große Steine im Wasserlauf sowie Uferabbrüche sind günstige Requisiten. Wichtig sind eine möglichst gleichmäßige Wasserführung sowie Eisfreiheit im Winter. Gewässerabschnitte ohne dichte Vegetation sowie Fließgewässer in dichten Wäldern werden nicht besiedelt. Die Wassergüte der Brutgewässer ist meist sehr hoch, doch halten Wasseramseln bei wesentlicher Qualitätsverschlechterung lange an einem einmal gewählten Gewässerabschnitt fest. An langsam fließenden Strömen, sowie an Seen oder Kanälen erscheint die Wasseramsel nur selten als Brutvogel; häufiger ist sie im Winter in solchen Biotopen anzutreffen. Bei günstigen Gegebenheiten können Wasseramseln in Siedlungen oder Industriegebieten brüten [...] Unter den Beutetieren überwiegen die für schnellfließende Gewässer typischen Insektenarten, vor allem die Larven der Köcherfliegen, Eintagsfliegen, Steinfliegen, Lidmücken und der Kriebelmücken. Weniger bedeutend sind die Larven und Geschlechtstiere von Schnaken und die verschiedener Wasserkäfer. An weiteren Wirbellosen spielen Süßwasserschnecken, Würmer, Flohkrebse und Wasserasseln eine gewisse Rolle. Gelegentlich werden kleine Fischchen, vor allem Groppen, Fischlaich und seltener Kaulquappen verzehrt. Terrestrisch lebende Tiere, wie Käfer, Ameisen, Tausendfüßer und Spinnen werden bei Gelegenheit ebenfalls erbeutet [...] Die häufigste und spezialisierteste Methode des Nahrungserwerbs ist das Tauchen. Unter Wasser werden Steinchen gewendet und festsitzende Insektenlarven durch drehende Kopfbewegungen vom Substrat gelöst. Selten, und nur bei besonders ergiebigem Angebot, jagt die Art in der Luft nach Fluginsekten.

Quelle: Seite „Wasseramsel (Art)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Oktober 2010, 22:39 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wasseramsel_(Art)&oldid=80686512 (Abgerufen: 13. Dezember 2010, 06:15 UTC)



Seite erstellt von Niko80. Mehr Naturfilme von fuchsfilm findet ihr auf www.fuchsfilm.de

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